Presse

  Presseinformation am 16.01.2013 
   
  
 
Weichen für die Zukunft der Jugend stellen
   
JU-Landesvorsitzende Katrin Albsteiger 
    für "gute Mischung aus jungen und etablierten Politikern"  


Bernau - Den Blick auf die Bedürfnisse der jungen CSU-Generation gerichtet hat die Vorsitzende des Landesverbands der Jungen Union (JU), Katrin Albsteiger, beim musikalisch umrahmten Bernauer CSU-Neujahrsempfang bei "Yachten Meltl". Statt eines "politischen Klein-Klein" und personellen Fragen quer durch alle Parteien forderte sie, anstehende Zukunftsfragen der Jugend zu lösen.

Katrin Albsteiger, die Vorsitzende des Landesverbandes der Jungen Union (JU), fordert, die anstehenden Zukunftsfragen der Jugend zu lösen. Foto berger
© OVB
Katrin Albsteiger, die Vorsitzende des Landesverbandes der Jungen Union (JU), 
fordert, die anstehenden Zukunftsfragen der Jugend zu lösen. 
Foto berger

Nicht ohne Stolz blickte der CSU-Ortsvorsitzende Christian Hügel eingangs auf die lange Tradition der Bernauer Neujahrsempfänge zurück. Zur mittlerweile 22. Veranstaltung, die erstmals gemeinsam mit der JU Rosenheim-Land organisiert wurde, konnte er wieder viel politische Prominenz begrüßen, darunter die Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig, den Landtagsabgeordneten Klaus Stöttner, Alt-Bürgermeister Lorenz Steindlmüller sowie viele Vorstände und Leiter von Vereinen, Organisationen, Einrichtungen und Unternehmen.

"Die Gesellschaft lebt vom Miteinander", sagte Hügel und stellte dies als Botschaft über den Neujahrsempfang. Der Zusammenhalt sei deshalb generationsübergreifend zu pflegen. In der Familie, in Vereinen, bei der Feuerwehr sowie bei ehrenamtlichen und beruflichen Einsätzen seien es oft die kleinen Dinge, die die Kultur des Miteinanders ausmachten.

Auf ein Miteinander mit der Bürgerinitiative setzt Hügel auch in Sachen Uferplanung in Felden (wir berichteten). Entsprechend der jüngsten Kompromissvorschläge der Gemeinde über die Gastronomie in Ufernähe hoffe er, "dass die Hand, die wir entgegenstrecken, auch angenommen wird, damit wir einen Bürgerentscheid vermeiden können".

Mehrere ungelöste Aspekte zur Generationengerechtigkeit beleuchtete JU-Kreisvorstand Christian Müllers. "Auf diese komplexen Fragen gibt es eine sehr einfache Antwort, nämlich CSU", sagte er und erntete zustimmendes Gelächter.

Von einer "derzeit nicht ganz leichten Situation im Gemeinderat, aber letztlich doch immer stabilen Mehrheiten" sprach Bürgermeister Klaus Daiber. In seinem Rückblick ging er ein auf die Umgestaltung der Chiemseestraße einschließlich der Rathausplanung, die Ersteigerung des 18-Hektar-Areals am Hitzelsberg, den Ausbau zum jetzt 98-prozentigen Anschluss an den Kanal und den Kreiselbau an der Autobahn.

"Das neue Jahr wird von der Errichtung des Rathauses mit dem Baubeginn im März, der Planung am Hitzelsberg und einer Querungshilfe in Weisham sowie dem Abschluss der Uferplanung in Felden geprägt sein", blickte der Bürgermeister in die Zukunft.

Die 29-jährige Festrednerin Katrin Albsteiger aus Ulm, die heuer für den Landtag kandidieren will, ist seit 2011 ehrenamtliche Vorsitzende der JU Bayern und Mitglied im CSU-Präsidium und -Parteivorstand. Angesichts der heuer anstehenden bayerischen Landtags- und der Bundestagswahlen plädierte sie für "eine gute Mischung von jungen und etablierten Politikern in den Parlamenten". Es sei für sie auch eine Frage der Generationengerechtigkeit, junge Leute mit ihrem frischen Wind und ihrer oftmals anderen Sichtweise an die Verantwortung zu lassen.

Es störe sie, so Albsteiger weiter, dass zurzeit wahltaktische Manöver die dringenden Zukunftsfragen der Jugend in den Hintergrund gedrängt hätten. "Können wir in zehn, zwanzig Jahren noch in Frieden leben?, Welche Bildungs- und Berufschancen haben wir in der Zukunft?, Wie sollen wir aufgrund der demografischen Entwicklung mit dem Generationenvertrag umgehen?" - Auf diese Fragen zur künftigen politischen Weichenstellung im Sinne einer Generationengerechtigkeit wolle die JU laut Albsteiger Antworten.

Handlungsbedarf sieht die Schwäbin auch bei den Problemen der zunehmenden Kinderlosigkeit, dem wachsenden Kaufinteresse von China an deutschen Großfirmen und der Verschuldungskultur in einigen Bundesländern. Scharf kritisierte sie in diesem Zusammenhang besonders Nordrhein-Westfalen mit seinem täglichen Schuldenzuwachs von neun Millionen Euro, "während Bayern im vergangenen Jahr bereits den achten ausgeglichenen Haushalt vorlegen konnte".

Ihren Auftritt beendete Albsteiger mit einer flammenden Wahlkampfrede für die Verdienste der CSU. Die Partei habe Bayern nicht nur zu einem florierenden Land, sondern zu einem Lebensgefühl gemacht, sagte sie unter anderem. vd  

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