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Presseinformation vom 16.03.2014
rosenheim24.de

Kommunalwahl 2014 - Bernau am Chiemsee
In Bernau gibt es eine Stichwahl!

Bernau - Christian Hügel (CSU) und Philipp Bernhofer (BL) müssen in Bernau in die Stichwahl. Hügel holte knapp 34 Prozent der Stimmen, Bernhofer knapp 23 Prozent. 
**NEU: Gemeinderatswahl**

Müssen am 30. März in die Stichwahl (v.l.): Christian Hügel (CSU) und Philipp Bernhofer (BL).

Der neue Gemeinderat:

Gemeinderat

Partei/Liste

Stimmen

 

 

 

Jell Gerhard

CSU

2.332

Hügel Christian

CSU

2.014

Daiber Irene

CSU

1.750

Jungbeck Heidi

CSU

1.617

Schnaiter Franz

CSU

1.215

Wörndl Josef

CSU

1.159

Wendlinger Renate

CSU

1.106

Steindlmüller Peter

CSU

1.053

Herkner Alexander

SPD

1.588

Leutner Birgit

SPD

410

Pawlitzek Alexandra

FW/ÜWG

789

Praßberger Franz

FW/ÜWG

691

Hartl-Hinterholzer Leonhard

GRÜNE

2.239

Zeitlmann Ursula

GRÜNE

1.065

Genghammer Josef

GRÜNE

991

Ostler Pia

GRÜNE

648

Bernhofer Philipp

BL

1.989

Bauer Georg

BL

1.338

Decker Hansjörg

BL

801

Saur Horst

WMG

589

 

Die Bürgermeister-Kandidaten für die Wahl 2014:

Christian Hügel soll seinen CSU-Kollegen und Amtsinhaber Klaus Daiber beehren. Der 35-jährige Gemeinderat hat zusammen mit seiner Partei "22 Ideen für Bernaus Zukunft" entwickelt, u.a. will er die Chiemseestraße zum Herzen der Gemeinde entwickeln und den Kurpark zum Ku(ltu)rpark aufwerten.

Alexander Herkner von der SPD versuchte es bereits 2008, bekam allerdings nur 11,29 Prozent. Jetzt will es der amtierende Dritte Bürgermeister nochmal wissen. Herkner ist überzeugt davon, dass die Chiemseestraße der richtige Standort für das neue Rathaus sei. Jahrelang wurde über dieses Thema heftig diskutiert, eine Bürgerinitiative wollte das Projekt sogar verhindern.

Auch Philipp Bernhofer geht 2014 erneut für die Bernauer Liste ins Bürgermeister-Rennen. Im Wahlkampf sorgte die Liste mit ihrem "Wappen-Klau" für Aufregung: Sie verwendete - verbotenerweise - auf Wahlplakaten die Gemeindewappen von Hittenkirchen und Bernau. Bernhofer veranlasste daraufhin, dass die Wappen überklebt werden.

Leonhard Hinterholzer zieht für die Grünen in den Kampf. Der 49-jährige Elektromeister sitzt seit 2008 auch im Kreistag. Wenn er es in den Chefsessel des Rathauses schafft, wolle er im Gemeinderat endlich eine Entscheidung herbeiführen: entweder gegen oder für die Schließung des Hallenbades.

Erstmals hat die Wählerschaft Mittelstand und Gewerbe einen eigenen Bürgermeisterkandidatin nominiert - genauer gesagt eine Kandidatin: Ramona Klauck. Die 32-Jährige habe bislang noch keine Erfahrungen in der Kommunalpolitik gesammelt, wolle Bernau aber für Touristen attraktiver machen. Als weiteres Ziel nannte Klauck die Ansiedlung von Gewerbe und Unternehmen, um weitere Arbeitsplätze zu schaffen.

Alexandra Pawlitzek, die vor sechs Jahren knapp neun Prozent der Stimmen erhielt, tritt für die Freien Wähler und die ÜWG an. Seit 2008 sitzt sie im Gemeinderat. Jetzt will sie in das höchste Amt der Gemeinde Bernau aufsteigen. Die 44-Jährige arbeitet für den Chiemsee Alpenland Tourismusverband, deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass sie sich schwerpunktmäßig um die Entwicklung des Tourismus in Bernau kümmern möchte.

 


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Ortsvorsitzender Benedikt Thalhammer

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